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Barcode Etiketten

Der Barcode (engl. "bar" für Balken) ist auch unter ähnlichen Namen bekannt wie z. B. Balkencode, Strichcode oder Identcode. Der Name Barcode ist nicht wirklich korrekt, da es sich nicht um einen Code handelt. Ein Code stellt eine Vorschrift dar, mit der Nachrichten oder Befehle zum Zwecke der Übertragung oder Weiterverarbeitung in ein Zielsystem umgewandelt werden (sog. Codierung). Im weitesten Sinn bezeichnet also ein Code auf einem Etikett in der Kommunikationswissenschaft eine Sprache. Im Bereich Etiketten wird diese Art der Kennzeichnung für viele Produkte eingesetzt.

Für den Druck von Barcode-Etiketten empfehlen wir folgende Farbbänder

Barcode Etiketten Barcode Etiketten

In Fachkreisen wird der Barcode auf einem Etikett als eine optoelektronisch lesbare Schrift bezeichnet, die aus verschiedenen breiten, parallelen Strichen und Lücken besteht. Diese Striche werden mithilfe eines optischen Lesegeräts (Barcode-Scanner) maschinell eingelesen und können im Anschluss daran elektronisch weiterverarbeitet werden. Als Code wird nicht die Verschlüsselung, sondern die Abbildung von Daten in binären Symbolen verstanden. Der Barcode oder auch Strichcode wurde ursprünglich von Douglas Young im Jahre 1949 erfunden. Der Sinn und Zweck dieser Erfindung war eine Wartezeitverkürzung an Supermarkt-Kassen. In Europa wurde der Barcode erst 1976 mit der EAN Code (European Article Number) eingeführt um später alle Produkte mit den Strichcode Etiketten auszuzeichnen.

Einsatzbereiche

Eindeutige Identifizierung und lückenlose Rückverfolgung ist das Hauptaugenmerk eines Barcodes bzw. Strichcodes. Produkte, Waren und Güter werden mit Barcode-Etiketten gekennzeichnet und sind somit über den gesamten Warenfluss hindurch identifizierbar und verfolgbar.
Diese Etiketten finden Anwendung in den unterschiedlichsten Industriebereichen. Als Haupteinsatzgebiet sei jedoch unter Anderem die Versandkennzeichnung in Logistikzentren sowie auch die Regalkennzeichnung genannt. Außerdem als Inventurkennzeichnung als nummerierte Etiketten oder als eindeutige Produktkennzeichnung (mit Hilfe von sogenannten Typenschildern) findet der Barcode eine häufige Verwendung. Ob in Laboren, um Proben nachvollziehbar zu kennzeichnen oder z. B. Chemiegüter lückenlos zu verfolgen, ist der Barcode auf einem Etikett einfach nicht mehr wegzudenken. Viele Barcode Typen auf Barcode Etiketten sind so sehr hilfreich. Viele drucken Barcode um die Logistiketiketten zu optimieren.

Material & Druckverfahren

Die Bandbreite an Barcode-Etiketten ist sehr groß und es kommen sehr unterschiedliche Grundmaterialien je nach Anwendungsgebiet zum Einsatz. Bei kurzlebigen Anwendungen vom Etikett kommt sehr häufig das Thermodirektdruckverfahren auf Thermopapier zum Einsatz. Als Beispiel kann hier die Supermarktkasse genauso genannt werden wie Versandetiketten oder kurzlebige Warenkennzeichnung durch Barcodeetiketten .Ist der Anwender auf eine dauerhafte Anwendung der Etiketten angewiesen, bieten sich sowohl Papiere als auch Folienmaterialien zur Kennzeichnung sehr gut an. Diese werden häufig im Thermotransferdruckverfahren bedruckt. Durch die hohe Kantenschärfe bei diesen Druckverfahren sind die Balken / Strichcodes besonders gut auf den Barcodeetiketten lesbar. Zudem sind die Etikettendrucker als spezielle Barcodedrucker genau auf Formfaktor und Einsatzzweck ausgelegt. Eine Auswahl an verschiedenen Materialien haben wir aus diesem Grund nachfolgend aufgelistet:

  • Thermo-Eco / Thermo-Top Etiketten
  • Papier-Etiketten
  • Polyethylen-Etiketten
  • Polypropylen-Etiketten
  • Polyester-Etiketten
  • Etiketten aus temperaturbeständiger Hochleistungsfolie

Je nach Anwendung der Etiketten kann der Barcode bzw. Strichcode auch mit Laserdruckern (häufig DIN A4-Bogenware) oder Tintenstrahldruck (Inkjetdruck) hergestellt werden. Hierzu sollte das Etikettenmaterial aber entsprechend gewählt werden. Ebenfalls bietet GARREIS die entsprechenden Materialien an ! Nadeldrucker bzw. Matrixdrucker sind keine wirkliche Alternative für den Barcode-Druck und werden aufgrund ihres Druckbildes weniger eingesetzt.

Aufbau und Qualität

Ein Barcode besteht aus dunklen Strichen und hellen Lücken, die sich auf den Etiketten abwechseln. Dabei sind die Linien stets parallel zueinander angeordnet. Sie können allerdings je nach Anordnung des Barcodes vertikal verlaufen (sogenannter Leitercode) oder aber die häufigere Variante ist horizontal auf dem Etikett. Die Informationen sind entweder nur in den Linien, meistens aber auch in den Lücken enthalten. Lücken und Striche werden als (Barcode-) Elemente bezeichnet. Das erste Zeichen eines Barcodes ist immer das Startzeichen, das letzte Zeichen ist ein Stopzeichen. Anhand dieser Zeichen kann außerdem der Barcodetyp und die Lage des Barcodes erkannt werden. Ein nicht unerhebliches Element des Barcodes ist die sogenannte Ruhezone auf den Barcodeetiketten .
Die Ruhezone zeigt einem Barcodescanner wo der eigentliche BarcodeStart- und seinen Endpunkt hat. Als Größe für die Ruhezone wird meist ein Wert von 10 Modulbreiten angegeben. Dies muss bei der Gestaltung der Etiketten berücksichtigt werden. Ein Modul ist dabei das schmalste Element der Codierung. Dies dient aber nur als Richtwert und kann ebenfalls von Barcode zu Barcode abweichen. Nicht unerheblich ist ebenfalls der verwendete Barcodescanner.

Je geringer die Größe eines Barcodes, desto höher sind die Anforderungen an Drucker und Scanner. Der Ausdruck von Barcodes erfordert sehr oft eine sehr hohe Druckqualität, wie sie nur im Fotosatz, mit Thermotransferdruckern für etiketten oder mit Laserdruckern hoher Auflösung erreicht werden kann. Der Kontrast, also der Helligkeitsabstand zwischen Strichen und Lücken, spielt ebenfalls eine große Rolle bei der Frage der Lesbarkeit. Probleme können sich hier mit farbigen Codes, aber auch mit ausgeblichenen oder verwitterten Ausdrucken ergeben.

Arten von Barcodes

Code 128:
Dieser Code findet seit 1981 Verwendung und ist sehr weit verbreitet.
Der Code 128 ist eine alphanumerische Codierung. Durch den Code 128 kann eine hohe Informationsdichte erzielt werden.

Code 39:
Der Code 39 wird zunehmend durch den Code 128 abgelöst und besteht auch aus einem alphanumerischen Zeichensatz. Zusätzlich wurden noch folgende Sonderzeichen definiert: - . Leerzeichen, $, /, +,%

EAN 128:
EAN 128 ist die Weiterentwicklung des Code 128 und ist häufig in der Handelsbranche anzutreffen (Logistik).
Der Vorteil dieses Barcodes ist unter Anderem, dass zusätzliche Informationen wie Gewichtsangaben und Haltbarkeitsdatum im Barcode abgespeichert werden können.

EAN-13 und EAN-8:
EAN-13 und EAN-8 dienen zur globalen Produktkennzeichnung bei Handelsartikeln. Die EAN Code13 enthält 13, die EAN-8 enthält 8 Stellen, davon ist die letzte Ziffer immer eine automatisch generierte Prüfziffer.

Zu erwähnen sind ebenfalls noch die Barcodes QR-Code, DataMatrix Code, Der GS1 DataBar, Interleaved 2 of 5 die fürunterschiedlichen Aufgaben bei Barcode Etiketten eingesetzt werden.

Vorteile von Barcode-Etiketten

Die Daten auf den Etiketten sind nicht direkt für jeden lesbar und zugänglich. Außerdem sind die Daten sehr platzsparend hinterlegt und identifizieren z. B. ein Produkt eindeutig. Änderungen an den Grunddaten eines Artikels in einem Warenwirtschaftssystem haben keinen Einfluss auf den eigentlichen Barcode. Somit können Änderungen auf den Etiketten schnell und effizient umgesetzt werden.
Die größten Vorteile des Barcodes liegen in der hohen Lesegeschwindigkeit und der Vermeidung von Eingabefehlern. Gerade die Übertragung von langen Zahlenkolonnen durch Menschen ist oft schwierig, fehlerhaft und zeitintensiv. Zudem kann die Erfassung unter bestimmten Bedingungen vollautomatisch geschehen. Dies ist z. B. in Paketzentren und anderen Teilen der Logistik der Fall.

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