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Thermoetiketten

BPA freie Etiketten als Versandetikett, Waagenetikett oder für andere kurzfristige Anwendungen

Thermoetiketten (auch Thermo-Haftetiketten genannt) bestehen aus einem speziellen Material, einem sogenannten Thermomaterial. Dieses Thermomaterial ist thermosensitiv was bedeutet, dass sich durch Hitzeeinwirkung die Farbe des Materials der Etiketten verändert. Diese Farbveränderung wird durch eine chemische Reaktion in den Papier Etiketten hervorgerufen.

Somit werden Thermoetiketten speziell für den Einsatz in Thermodirekt-Druckern hergestellt. Etikettendrucker für diese Art von Etiketten kommen ohne Farbband aus.

Alternativ dazu empfehlen wir normale Papieretiketten

Hinweis auf BPA freie Materialien

Alle unsere Thermoetiketten sind BPA frei. Was ist BPA? Bisphenol A (BPA) ist eine organische synthetische Verbindung, die weltweit bei der Herstellung von Polycarbonatkunststoffen und Epoxidharzen sowie als Farbentwickler bei Thermopapier zum Einsatz kommt. Aus Sicherheitsbedenken soll seine Verwendung jedoch eingeschränkt werden. Daher hat die Europäische Union die Verordnung 2016/2235 zur Änderung von Anhang XVII der REACH-Verordnung (Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe) erlassen. In der Praxis bedeutet dieses Gesetzesänderung, dass Thermopapier mit einer BPA-Konzentration von über 0,02 Gewichtsprozent ab dem 2. Januar 2020 untersagt ist. Da Farbentwickler in der Regel 1–1,5 % des Papiergewichts hat, bedeutet die maximal zulässige BPA-Konzentration von 0,02 Gewichtsprozent, dass BPA nicht mehr absichtlich bei der Produktion hinzugefügt werden kann. Zulässig sind allerdings Spuren von BPA (in einer Konzentration von unter 0,02 %), die als Rückstände aus den verschiedenen Phasen der Herstellung von selbstklebenden Etiketten hervorgehen.

Anwendungen

Die ersten Thermo(direkt)drucker wurden für Versandetiketten von der Rolle eingesetzt.

Zu den heutigen Anwendungsbereichen gehören u. A. der Druck von Etiketten, Kassenbons, Quittungen, Versandetiketten, Logistik-Etiketten, Parkscheinen, Eintritts- und Fahrkarten, Barcodeauszeichnungen, Preisschildern (z. B. bei Selbstbedienungs-Obst- und -Gemüsewaagen) und natürlich noch weitere Etiketten Arten. Als Hersteller dieser Thermoetiketten Rollen liefern wir mit dem Kern, der auch in Ihren Drucker (z. B. Zebra) passt.

Funktionsweise des Thermomaterials für Etiketten

Grundsätzlich besteht das Thermomaterial der Etiketten aus mehreren Schichten, wobei die Hauptschicht eine tragende Rolle einnimmt. Die Hauptschicht ist mit chemischen Stoffen und Additiven versehen. Diese Stoffe bilden bei Hitzeeinwirkung eine chemische Reaktion, die zur Folge hat, dass sich das Papier bzw. die Etiketten schwarz einfärben.

Um ein individuelles Druckbild auf dem Material abbilden zu können, kommt der Drucker ins Spiel. In einem Thermodirekt-Drucker wird durch die Thermoleiste ein individuelles Druckbild erschaffen. Dies geschieht durch die im Thermokopf enthaltenen Heizdots. Diese Heizdots erhitzen punktuell nur die Stellen, an denen später auch Zeichen (z. B. Barcode, Schrift, Grafik) zu lesen sein sollen.

Normalerweise ist der Druck schwarz. Um verschiedene Graustufen zu erreichen, wird das Rasterverfahren eingesetzt. Mit Hilfe dieser Rasterung kann der Etikettendrucker graue Abstufungen auf den Etiketten erreichen.

Thermomaterialien

Man unterscheidet bei Thermoetiketten die Bezeichnung Thermo-Eco und Thermo-Top. Das Thermo-Eco-Material hat keine Schutzbeschichtung. Daher ist die Beständigkeit des Druckbildes gegen Chemikalien, Wasser und Scheuerschäden begrenzt.

Beim Thermo-Top-Material werden die Etiketten durch ein sogenanntes Top Coat geschützt. Das Top Coat schützt die Thermoetiketten vor äußeren Umwelteinflüssen wie Nässe oder chemische Substanzen.

Aktuelles Thermo-Top-Papier hat zudem eine deutlich verbesserte Resistenz gegen Sonnenlicht.

Darüber hinaus können die Thermoetiketten mit verschiedenen Klebstoffarten, deren Eigenschaften sich unterscheiden, ausgestattet werden:

  • Permanent haftend bis sehr stark haftend
  • Tiefkühlgeeignet
  • Ablösbar

In der Kombination zum Beispiel mit einem Zebra Desktop Drucker und passenden Farbbänder ist allerdings immer ein haltbares Druckbild gewährleistet als bei Thermo Etiketten.

Anwendungen sowie Vor- & Nachteile von Thermo Etiketten

Durch die unterschiedliche Ausführung, beispielsweise auf Rolle oder Endlospapier, kommt das Thermopapier der Etiketten in den vielen Anwendungen zum Einsatz. Rollen in Kassensystemen, Eintrittskarten, Parkscheine oder Lotto-Tickets, sind nur eine kleine Auswahl an Einsatzmöglichkeiten. Häufig sind die Thermo-Etiketten auf einem runden Kern aufgewickelt. Dieser Kern kann 25 mm, 50 mm oder 76 mm groß sein. Bei allen kleinen Desktop Etikettendrucker ist 1 Zoll also ein 25 mm Kern Durchmesser Standard.

Der Thermodirekt Druck hat den Vorteil, dass er ohne weitere Verbrauchsmaterialien bzw. ohne Farbband auskommt - siehe Zebra Drucker.
Ein Nachteil bei den Etiketten Thermo ist, dass das Etikettenmaterial für Thermoetiketten teurer ist als bei normalen Papieretiketten. Thermo-Eco-Etiketten sind besonders anfällig gegenüber Sonneneinstrahlung und der Druck verblasst mit der Zeit auf den Etiketten. Die Hersteller aller Drucker und Etikettendrucker so auch Zebra weisen auf diese Reaktion hin. Fazit: Thermodirekt Etiketten können auf jedem Etikettendrucker eingesetzt werden. Eine Thermoetiketten Rolle ist so universal einsetzbar.

Versandkosten pro Artikel gibt es bei uns nicht da alle Angebote individuell kalkuliert werden. Unser Service umfasst auch das wir alternativ auf einem Zebra Desktop Drucker Etiketten und Farbbänder testen.

Lagerung

Die Thermo Etiketten sollten bei einer Temperatur von 20° C bis 22° C und einer Luftfeuchtigkeit von 55 % gelagert werden. Die Etiketten Rolle sollte gedreht auf dem Kern liegen.

Weiterhin sollten die Etiketten nicht in direkten Kontakt mit Chemikalien gelangen oder dem Sonnenlicht direkt ausgesetzt werden. Als Service testen wir Etiketten, um das Druckbild auf einem Zebra Etikettendrucker zu prüfen.